Wallace Foster Davenport (* 30. Juni 1925 in New Orleans; † 18. März 2004 New Orleans) war ein amerikanischer Jazztrompeter.
Davenport lernte ab dem siebten Lebensjahr Trompete. Er spielte zunächst im Alter von 13 Jahren mit der
Young Tuxedo Brass Band. 1941 arbeitete er mit Papa Celestin; dann leistete er seinen Militärdienst in der Kriegsmarine ab und spielte vier Jahre in der
Navy Band. Nach dem Zweiten Welt kehrte er in seine Heimatstadt zurück und öffnete sich nun gegenüber Swing und Bebop. 1947 nahm er mit
Roy Brown auf. Ab 1953 ging er mit
Lionel Hampton international auf Tournee; in Paris nahm er mit
Mezz Mezzrow auf. Zwischen 1964 und 1966 gehörte er zum Orchester von
Count Basie, mit dem er auch aufnahm. Er tourte weiterhin mit
Ray Charles und
Lloyd Price, mit denen er auch aufnahm. 1969 kehrte er nach New Orleans zurück, wo er verstärkt Hot Jazz spielte und seine
Wallace Davenport Gospel Singers gründete. Auf seinem eigenen Label
My Jazz veröffentlichte er Aufnahmen mit der eigenen Band. Daneben veröffentlichte er auch für andere Label, etwa
Darkness on the Delta (1972). Mit
George Wein war er 1974 auf Europatournee, weiterhin 1976 mit Panama Francis und Arnett Cobb; im gleichen Jahr spielte er auch wieder bei Hampton und war an den Aufnahmen von
Earl Hines Album
In New Orleans beteiligt. Mehrfach trat er auf dem North Sea Jazz Festival auf, 1979 mit Lionel Hampton. In den 1980er Jahren arbeitete er mit der
Alliance Hall Dixieland Band und mit Gospelgruppen wie den
Zion Harmonizers und Aline White. Auch begleitete er
Frank Sinatra und Sammy Davis, Jr.. Er spielte regelmäßig in seiner Heimatstadt auf dem
New Orleans Jazz & Heritage Festival.